Dr. med. univ. Lukas Kirchmair &
Dr. med. univ. Christian Wimmer

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Ellenbogen-Gelenk-Luxation

Bei einer Ellenbogengelenkluxation werden Unterarm- und Oberarmknochen gegeneinander verschoben, dabei bildet sich eine Verrenkung der gelenkbildenden Anteile des Ellenbogengelenks: des Radiusköpfchens, des Olecranons und des Humerus

 

00082Ursachen

In der Regel passiert eine Ellenbogengelenkluxation durch einen Sturz auf den gebeugten oder überstreckten Ellenbogen. Wenn der Ellenbogen nach hinten überstreckt wird, kann es zu weiteren Verletzungen kommen.

 

Symptome

Ein sehr auffälliges Symptom sind die Fehlstellung und eine Schwellung, außerdem klagen die Patienten über starke Schmerzen und können den Ellenbogen nicht bewegen. Bei Überdehnung der Elle, kann ein Taubheitsgefühl entstehen.

 

Diagnose

Mittels Röntgen lässt sich sofort eine Verrenkung des Ellenbogens oder Brüche erkennen. Die Überprüfung von Durchblutung und Sensibilität ist ebenfalls wichtig. Sobald geröntgt wurde und keine anderen Verletzungen vorhanden sind, wird das Ellenbogengelenk wieder eingerenkt.

 

Therapie

Wenn der Ellenbogen ohne Operation behandelt wird, wird das Gelenk meistens unter Narkose unter Zug wieder eingerichtet. Danach erfolgt eine Ruhigstellung in einer Beugung von 90 Grad mit Oberarmschiene. Nach einer Woche wird mit einer Physiotherapie begonnen.

Eine Operation wird durchgeführt, wenn Nerven und Gefäße beschädigt worden sind oder eine Begleitfraktur aufgetreten ist.