Dr. med. univ. Lukas Kirchmair &
Dr. med. univ. Christian Wimmer

Dr. med. univ. Lukas Kirchmair &
Dr. med. univ. Christian Wimmer

Dr. med. univ. Lukas Kirchmair &
Dr. med. univ. Christian Wimmer

Dr. med. univ. Lukas Kirchmair &
Dr. med. univ. Christian Wimmer

Dr. med. univ. Lukas Kirchmair &
Dr. med. univ. Christian Wimmer

Kniescheibenverrenkung

Unter einer Kniescheibenverrenkung versteht man das Herausspringen der Kniescheibe aus ihrem Gleitlager und wird auch Patellaluxation genannt, häufig springt sie durch eine Reflexbewegung wieder zurück, aber manchmal ist eine Operation nötig.

 

Ursachen

Eine Kniescheibenverrenkung tritt beispielsweise auf, wenn im Knie bestimmte ungünstige anatomische Faktoren vorliegen. Dies kann durch eine zu sehr abgeflachte Hinterfläche der Kniescheibe oder Vorderfläche des Oberschenkels am Knie,  eine Erschlaffung der Bänder, X-Beine sowie Muskelschwächen passieren. Durch Sportunfälle oder direkter mechanischer Gewalteinwirkung kann eine Knieluxation ebenfalls auftreten.

 

00038Symptome

Symptome einer Knieluxation sind Verformungen und Schmerzen. Meistens ist die Kniescheibe zur Außenseite hin verschoben. Durch die Verletzung kann es auch in den Gelenkraum bluten.

 

Diagnose

Nach der Anamnese folgt eine körperliche Untersuchung. Durch bestimmte Handgriffe muss der Patient verschiedene Bewegungen ausführen. Mittels Röntgen und MRT kann sich der Arzt ein Bild der Verletzung machen.

 

Therapie

Das Knie kann mittels einer örtlichen Betäubung oder auch Vollnarkose wieder eingerenkt werden. Danach wird es mit einem straffen Verband, Gips oder speziellen Schienen für mehrere Wochen stabilisiert.

Eine Operation ist meist notwendig, wenn die Luxation wiederholt aufgetreten ist oder eine Verletzung des Knies vorangegangen ist. Dadurch wird ein erneutes Verrenken verhindert.

Meistens wird am Bein eine stramme Manschette angelegt, um die Durchblutung vorübergehend zu stoppen.