Dr. med. univ. Lukas Kirchmair &
Dr. med. univ. Christian Wimmer

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Querschnittslähmung

Unter einer Querschnittlähmung versteht man eine unvollständige oder vollständige Schädigung des Rückenmarks. Die Ursache können Verletzungen des Wirbelsäule oder aber auch Tumore und andere spezielle Erkrankungen (Multiple Sklerose,…) sein.

 

Symptome:

 

  • Örtliche und ausstrahlende Schmerzen
  • Lähmungen
  • Verletzungsbedingte Prellmarken
  • Harn- und Stuhlinkontinenz
  • Veränderung der Muskeldehnungsreflexe
  • vegetative Entgleisungen
  • Muskeltonusveränderungen

 

Ursachen

Die Hauptursache einer Querschnittslähmung sind Unfälle, bei denen ein Wirbelkörper bricht. Bandscheibenvorfälle, Verletzung im Halswirbelsäulenbereich, Wirbel- oder Rückenmarkstumoren, Blutungen, Multiple Sklerose oder Rückenmarksentzündungen können auch zu einer Querschnittslähmung führen.

 

Diagnostik

Ausmaß und Art der Ausfallerscheinungen werden bei der Diagnose bestimmt. Kernspintomografie, Computertomografie und gegebenfalls die Myelografie ergeben genaue Erkenntnisse. Mittels elektrophysiologischer Untersuchung misst man die Leitfähigkeit der Nerven innerhalb und außerhalb der Wirbelsäule.

 

Therapie

An erster Stelle strebt die Therapie eine rasche Druckentlastung des Rückenmarks an. So können sich Störungen sehr schnell zurückbilden. Neben der körperlichen Belastung müssen auch die psychologischen und sozialen Beschwerden bei einer Rehabilitation berücksichtigt werden.

Durch die individuelle Therapie können Teilfunktionen wieder zurückgewonnen werden.